Lehrpfade im Naturpark Münden
Zahlreiche Lehrpfade laden Sie ein, den Naturpark zu erkunden und zu erleben.
So der Barfuß-Pfad bei Nienhagen im Süden des Naturparks, der einen sinnlichen und abenteuerlichen Eindruck des Waldbodens für nackte Füße hinterlässt.
(Der Pfad ist ganzjährig geöffnet. Führungen auf Anfrage durch Kathia Schmidt in Nienhagen, 0178-315 315 6)
Nördlich davon kann man das geschäftige Treiben der Ameisen und ihre Hügelnester auf dem Ameisenlehrpfad bestaunen. Eine kurze Wanderung führt von hier aus zur Waldgaststätte Rinderstall mit dem Wildgehege und dem Waldmuseum.
Bereits im Jahr 1870 wurde für die Forstakademie Hann. Münden ein forstbotanischer Garten angelegt. Dieses einzigartige Naturdenkmal beheimatet zahlreiche Raritäten aus aller Welt.
Dagegen führt der Waldgeschichtspfad bei Bursfelde im Norden des Naturparks eher durch die Nutzungsgeschichte des Waldes. Daran anschließend kann man sich auf den Klaus-Bahlsen-Weg an der Nieme-Mündung begeben, der über ein sehr gelungenes Renaturierungsprojekt und ein natürliches Fließgewässer, die Nieme, informiert.
(Führungen auf Anfrage bei Gabriele Niehaus-Uebel, Bursfelde, 05544-940819)
Auf der Dransfelder Hochfläche führt der Quellenpfad von Jühnde nach Scheden über die Wasserscheide Weser/Leine. Der Bergbau- und Geologiepfad, am Gaußturm beginnend, führt dagegen eindrucksvoll durch den aufgelassenen Basalt-Tagebau am Hohen Hagen, der bis 1986 dort betrieben wurde.
(Führungen auf Anfrage bei Andreas Bytom, Dankelshausen, 05546-1408)
Einen Einblick in die Kulturgeschichte der Region gibt der Kulturpfad Bühren. Von hier aus starten auch einige Wanderwege und Rundwanderwege in den Bramwald.
(Führungen auf Anfrage bei Georg Hoffmann, Bühren, 05502-2342)
Spannend ist das „Mittelalterlichen Dorf Steinrode“ nordöstlich von Hann. Münden, das von Kindern und Jugendlichen erbaut wird.
(Öffnungszeiten: ganzjährig So 11–16 Uhr und auf Anfrage unter 0176 61043829.

